Mir
ist, als hätte ich nun “die Sprache” wiedergefunden, aber ich möchte nicht mehr mein Augenmerk so sehr auf den permanenten Aspekt unseres Wesens richten, sondern versuchen, über diese Einheit zu sprechen, dessen, was man “Selbst” nennt, und dessen, was man “Leben” nennt. Es ist eine Einheit. Und “vergisst” man einen Teil, was eher ein “Übersehen” ist, ist man eben scheinbar nicht vollständig.
Wie das genau aussehen wird, weiß ich noch nicht. Meine Domain ist auch wieder online, doch möchte ich irgendwann mal diese auch wieder umgestalten, ganz im Sinne von Leben, das eben permanente Veränderung ist.
Der “dritte Aspekt” unseres Wesens ist das was oft “die dunkle Quelle” genannt wird. Und darauf gehe ich hier ein. Es ist nichts anderes als Vergessen. Leben erwirkt sich durch die Bewegung von Energie. Und was wir mit unserem menschlichen Gedächtnis davon erinnern können, ist ein ungemein kleiner Ausschnitt dieses “Tanzes der Energie”.
Er ist einfach für uns als Mensch unüberschaubar, daher “dunkel”, und auch nicht wirklich befriedigend erforscht (Wissenschaft). Daher kann man sagen “dunkel”, aber selbst darin ist nichts verloren, da Energie nicht verloren geht (Energieerhaltungssatz der Physik). Ein Teil der früheren Geschichte des Lebens ist wohl auch genetisch im Körper gespeichert, zum größten Teil aber eben “dunkel”. Dieser Aspekt mag mich auch interessieren. Und so fasse ich zusammen:
Ich bin:
- ewig es (das Selbst)
- dieser Körper (dieser Mensch) … als Teil aller Lebewesen
- die Geschichte dieses Körpers und mit ihm Gestalt und Geschichte des Universums (im eigenen Vergessen, siehe “dunkle Quelle”) … als Teil allen Seins, und aller gewesenen Zustände der Energie des Seins.
Nachtrag:
Und seltsamer Weise findet sich darin auch die christliche Trinität wieder:
“ewig es” = der heilige Geist
“Körper” = der Sohn/ die Tochter
“dunkle Quelle” (Vergessen) = der Vater/ die Mutter
(ich werde auf diese Trinität des eigenen Wesens später noch ausführlicher eingehen. “Körper” und “dunkle Quelle” verbinden sich über “ewig es” zu einer Einheit).
tobias