Die erste Woche
ist vorbei. Es lief besser, als ich erwartet hatte. Die Aufnahme war herzlich. Man hatte mir einen Arbeitsplatz eingerichtet, mit zwei TFT-Bildschirmen, und es dauerte auch nur wenige Minuten, bis ich die Vorteile sah, das eigene Büro über zwei Bildschirme ausbreiten zu können.
Nun saß ich erst einmal vor deren Zeichenprogramm, und irgend funktionierte zwar alles so ähnlich wie bei meinem bisherigen, aber doch anders, und in viel komplexerer Weise. Ungefähr 2000 Seiten Handbuch lagen neben mir, und man hatte sogar Übungen auf meinem Rechner installiert. Ja, so kämpfte ich mich durch den ersten Tag, zeichnete auch schon ein paar kleine Sachen, etwas unbeholfen.
Die Arbeit gefällt mir, und ich möchte mich auch diese Woche tiefer in deren Programm einarbeiten. Es sind die vielen Optionen, die anfänglich etwas verwirren, aber deren eigentlicher Nutzen sich erst später erschließt, und dann vieles vereinfacht. Für die eigentliche Arbeit bräuchte ich es nicht so intensiv zu tun, doch sieht es so aus, dass sich der Arbeitsumfang recht schnell erweitern könnten.
Ich weiß es nicht. Falls sich mich behalten, bin ich in Kürze als dem Gröbsten (finanziell) draußen, und mittelfristig dick im Plus. Ja, ich verdiene nicht schlecht (mehr mag ich nicht verraten
), und die Arbeitsbedingungen sind angenehm. Viel mehr möchte ich auch nicht schreiben, da es zwar o.k. ist, darüber zu sprechen, wo man arbeitet, aber man über viele Dinge nicht so spricht. Nicht einmal, dass es Geheimnisse wären. Es ist irgendwie einfach eine Sitte dort, die sich unter der Belegschaft so herausgebildet hat, schon um nicht immer im Brennpunkt verschiedenster Diskussionen zu sein.
Alles wird gehegt und gepflegt, mit dem Besten was es gibt. Kein Arbeitsdruck. Sicherheit geht vor, immer, und alles soll in einer höchstmöglichen Qualität laufen, wie ein Schweizer Uhrwerk und bis zum Ende perfekt.